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Verein

Trägerverein „Am Leben lernen e.V.“

Vorstand besteht aus
1. Vorsitzender Jan Lürzting-Brodersen
2. Vorsitzende Janina Harder
Kassenwart Christine Bachmann
Anschrift: Eichenbrook 31, 21255 Tostedt

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Satzung

Präambel
Der Verein Lebensnah Lernen e.V. möchte Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg der Potentialentfaltung begleiten und mündige, authentische und zukunftsfähige junge Bürgerinnen und Bürger hervorbringen, die für sich selbst und ihre Umwelt verantwortlich handeln.
Die Basis dafür ist die grundlegende Akzeptanz des Rechtes eines Kindes auf Persönlichkeit und Souveränität.

Ein freier, gesunder Mensch kann sich auf der Basis der Akzeptanz und Individualität heraus entwickeln. Ein Mensch, der bereit ist, sich als Weltenbürger zu beteiligen an den Vorgängen auf dieser Erde und im Alltag eine direkte Demokratie zu leben.

§ 1 Name und Sitz
(1) Der Verein führt den Namen “Am Leben Lernen e.V.“ wird in das Vereinsregister eingetragen und führt ab Eintragung den Zusatz „e.V.“

(2) Der Verein hat seinen Sitz in 21255 Tostedt.

(3) Das Geschäftsjahr reicht vom 1. August eines Jahres bis zum 31. Juli des darauffolgenden Jahres.

(4) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

§ 2 Vereinszweck und Aufgaben des Vereins
(1) Zweck des Vereins ist die Förderung von der Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe.

(2) Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch,

die Förderung der Bildung von Kindern, Jugendlichen, (im folgenden Schülerinnen und Schüler genannt) und Erwachsenen.

Gründung und Trägerschaft von Schulen und von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung, die sich jeweils am Konzept der Demokratischen Schulen orientieren.

Zusammenarbeit mit oder die Beteiligung an gemeinnützigen Organisationen mit gleicher oder ähnlicher Zielrichtung.

(3) Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(4) Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

(5) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

(6) Die Mitglieder des Vereins verfolgen den Vereinszweck in ehrenamtlicher und uneigennütziger Weise und hegen keine Gewinnverfolgungsabsichten.

(7) Entstehende nachgewiesene Aufwendungen können erstattet werden.

§ 3 Grundsätze
Der Verein und die von ihm getragenen Schulen und Einrichtungen, im folgenden Schule genannt, orientieren sich an den demokratischen Schulmodellen.
Grundsätze des Vereins und der von ihm getragenen Schulen und Einrichtungen sind insbesondere:

a) Im Rahmen ihrer räumlichen, finanziellen und personellen Kapazitäten stehen die Schulen und Einrichtungen allen Schülerinnen und Schülern offen, die die hier dargelegten Grundsätze akzeptieren. Eine Beschränkung des Aufnahmealters ist möglich.

b) Alle Beteiligten haben in ihren jeweiligen Gremien unabhängig von ihrem Alter die gleichen Rechte. Ausnahmen sind nur zulässig, soweit gesetzliche Regelungen dies als unabdingbar vorschreiben. Insbesondere ist die Stellung der Schülerinnen und Schüler weder der Stellung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch derjenigen von Sorgeberechtigten oder anderen mit Erziehungsfragen beauftragten Personen nachgeordnet.

c) Jede Diskriminierung ist unzulässig. Insbesondere darf niemand wegen seines Geschlechts, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Heimat und Herkunft, seiner Behinderung, seiner sexuellen Orientierung, seiner Lebensgewohnheiten, seines Aussehens, seines Glaubens, wegen seiner früheren schulischen Leistungen oder seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden, wobei bezüglich letzterer Verfassungskonformität gewahrt werden muss. Da die Ausrichtung des Vereins sich ausdrücklich als weltanschaulich neutral versteht, darf auch im Übrigen weder von Vereins- noch von Fördermitgliedern bewusst Einfluss auf die vorgenannten Lebensbereiche ausgeübt werden.

d) Jede Schülerin bzw. jeder Schüler bestimmt Art und Umfang des eigenen Lernens selbst.
Dabei wird Lernen als Prozess angesehen, der sich aus dem Entwicklungsstand und den Interessen der jeweiligen Schülerin bzw. des jeweiligen Schülers ergibt und nur durch diese Schülerin bzw. diesen Schüler gesteuert werden darf. Es ist dabei unerheblich, ob andere die Handlungen und Entscheidungen der Schülerinnen und Schüler für sinnvoll, förderlich oder überhaupt für Lernen halten oder nicht. Geeignete Materialien, die eine selbstbestimmte Aneignung von praktischen Fähigkeiten und Wissen ermöglichen, werden zur Verfügung gestellt. Die Schülerinnen und Schüler können sich zudem nach ihrem eigenen Bedarf von qualifizierten Lernbegleitern unterstützen lassen.

e) Ebenso bestimmt die Schülerin bzw. der Schüler selbst, ob eine Bewertung des Lernens, von bestehenden und erworbenen Fähigkeiten oder Eigenschaften gewünscht wird, und wem eine solche Bewertung mitgeteilt werden darf. Dies gilt auch den Eltern bzw. den Sorgeberechtigten gegenüber.

f) Eine von der Schülerin bzw. dem Schuler nicht erwünschte versuchte Einflussnahme durch Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Vereinsmitglieder auf ihre bzw. seine Entscheidungen zu d) und e) ist unzulässig.

g) Jede Schülerin bzw. Schüler kann sich frei in der Schule und auf dem Schulgelände bewegen, solange er die Freiheit anderer nicht einschränkt oder gegen von der Gemeinschaft beschlossene Regeln verstößt.

h) Die Schule wird im Alltag weder in Klassen noch Jahrgangsstufen gegliedert.

i) Möglichst viele Belange des schulischen Zusammenlebens werden basisdemokratisch geregelt.

j) Die Schulversammlung ist das Organisatorische Herz der Schule, wobei jedes Mitglied der Schulgemeinschaft eine Stimme hat.

k) Die von der Schulversammlung beschlossenen Schulregeln sowie ihre Abänderungen und Aufhebungen werden in ein Schulregelbuch aufgenommen. Die Schulregeln müssen den in dieser Satzung dargelegten Grundsätzen entsprechen.

l) Beschwerden über die Verletzung einer Schulregel werden entsprechend einer von der Schulversammlung festgelegten Prozedur nachgegangen.

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft
(1) Die Mitgliedschaft in dem Verein wird erworben:

a) durch aktive Teilnahme an der Gründungsversammlung, in der die Vereinssatzung verabschiedet wird

b) durch Eintritt in den Verein. Der Eintritt erfolgt durch schriftliche Beitrittserklärung, die vorläufige
Entscheidung des Vorstandes und die Bestätigung bzw. die Ablehnung durch die Mitgliederversammlung. Die Ablehnung einer Aufnahme in den Verein muss in der Mitgliederversammlung begründet werden.

c) Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, die Hauptbezugsperson (Eltern oder im gemeinsamen Haushalt wohnende/r Lebenspartner/in des Elternteiles, bei dem das Kind den Lebensschwerpunkt hat) für mindestens ein in einer Vereinseinrichtung aufgenommenes Kind ist und/oder vom Verein angestellt ist und die bereit ist, sich für die Zwecke des Vereins einzusetzen und ihre Pflichten als Mitglied zu erfüllen.

(2) Der Verein ist außerdem berechtigt, fördernde Mitglieder aufzunehmen. Diese Mitglieder haben Anspruch auf regelmäßige Information über die Vereinstätigkeit, sind jedoch nicht wahl- und stimmberechtigt. Sie können auf ihren Antrag hin gemäß den Satzungsbestimmungen als Vollmitglieder aufgenommen werden. Diese können auch juristische Personen sein.

(3) Hat ein Mitglied kein Kind mehr in einer Vereinseinrichtung, wird es mit Austritt des Kindes zum Fördermitglied.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft
(1) Die Mitgliedschaft endet durch:

a) Austritt,
b) Ausschluss,
c) Tod,
d) durch Erlöschen bei juristischen Personen.

(2) Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich mitzuteilen. Er ist nur unter Einbehaltung einer Frist von sechs Wochen zulässig.

(3) Über den Ausschluss entscheidet auf Antrag die Mitgliederversammlung mit sofortiger Wirkung. Der Ausschluss aus dem Verein ist nur bei wichtigem Grund zulässig und kann nur mit satzungsändernder Mehrheit beschlossen werden.

§ 6 Beiträge
(1) Jedes Mitglied hat Vereinsbeiträge zu leisten, deren Mindesthöhe von der Mitgliederversammlung bestimmt wird. Dies gilt auch für fördernde Mitglieder.

(2) Der Beitrag ist im laufenden Geschäftsjahr monatlich oder jährlich jeweils im Voraus zu bezahlen.

(3) Für die Benutzung von Einrichtungen des Vereins können Gebühren erhoben werden. Die Höhe der Gebühren wird auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung beschlossen.

(4) Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

§ 7 Organe des Vereins
1. der Vorstand
2. das Leitungsgremium
3. die Mitgliederversammlung
4. die Schulkonferenz
5. die Kindergartenkonferenz
§ 8 Vorstand
(1) Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus:

a) dem 1. Vorsitzenden
b) dem 2. Vorsitzenden
c) dem Schriftführer
d) dem Kassenwart

(2) Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Der Vorstand führt auch die laufenden Geschäfte des Vereins. Jeweils zwei Vorstandsmitglieder sind im Außenverhältnis gemeinsam vertretungsberechtigt.

(3) Der Vorstand kann einzelnen Vorstandsmitgliedern oder dritten Personen die Befugnis zur alleinigen Vertretung des Vereins erteilen.

(4) Der Vorstand besteht aus mindestens 3 und höchstens 5 Vorstandsmitgliedern.

(5) Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Wählbar ist jede natürliche Person, die aktives Mitglied des Vereins ist.

(6) Die Wahl der Vorstandsmitglieder kann auf Wunsch eines Mitglieds der Versammlung geheim erfolgen.

(7) Die Wiederwahl ist zulässig.

(8) Die Mitgliederversammlung kann einzelne Vorstandsmitglieder hauptamtlich oder teil-hauptamtlich zur Geschäftsführerin / zum Geschäftsführer bestellen. Der/die Geschäftsführer/in ist stets allein vertretungsberechtigt gem. Abs. 2.
Den übrigen Vorstandsmitgliedern kann für die geleistete Arbeit eine angemessene Aufwandsentschädigung gezahlt werden.

§ 9 Amtsdauer des Vorstands
(1) Die Mitglieder des Vorstandes bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt.

(2) Im Falle eines vorzeitigen Ausscheidens eines Vorstandsmitgliedes kann bei der nächsten Mitgliederversammlung eine Nachwahl für den Rest der Wahlperiode erfolgen.

(3) Werden weniger als 5 Vorstandsmitglieder gewählt, so können die fehlenden Vorstände noch während der Amtsperiode nachgewählt werden.

(4) Für ein Amtsenthebungsverfahren ist eine Mitgliederversammlung nötig, die in diesem Fall auf schriftlichen Wunsch von mindestens einem Fünftel der Vereinsmitglieder einberufen wird.
Wenn ein Vorstandsmitglied durch Beschluss der Mitgliederversammlung seines Amtes enthoben wird, muss ein Nachfolger/eine Nachfolgerin für die restliche Amtszeit gewählt werden.

§ 10 Beschlussfassung des Vorstands
(1) Der Vorstand ist für die laufende Verwaltung des Vereins und die Regelung der Personalangelegenheiten verantwortlich und hat die ihm durch Satzung oder durch Beschlüsse der Mitgliederversammlung übertragenen Aufgaben zu erfüllen. Der Vorstand kann sich zur internen Aufgabenverteilung eine Geschäftsordnung geben. Die Vorstandssitzungen sind zu protokollieren.

(2) Der Vorstand kann Aufgaben an andere Vereinsorgane oder Dritte delegieren. Für die von Personen in Entscheidungsgremien des Vereins (z.B. Schulkonferenz) muss der Vorstand das Einverständnis der Mitgliederversammlung einholen.

(3) Der Vorstand hat sich in pädagogischen, und räumlichen Belangen mit der Schulkonferenz bzw. Kindergartenkonferenz abzustimmen.

(4) Einstellungen sind nur im Einvernehmen mit der Schulkonferenz bzw. Kindergartenkonferenz möglich, Entlassungen nur im Einvernehmen mit dem Leitungsgremium.

(5) Mitglieder des Vorstands haften nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

§ 11 Leitungsgremium
(1) Das Leitungsgremium besteht aus Folgenden stimmberechtigten Mitgliedern, sofern vorhanden:

– einer Person aus dem Kindergartenteam
– je einer Person aus jeder Altersstufe der Schule (3 Altersstufen)
– je einer/einem Elterndelegierten aus Kindergarten und Schule
– den Vorstandsmitgliedern

Die/der Geschäftsführer/in ist nicht stimmberechtigtes Mitglied.

(2) Die Mitglieder des Leitungsgremiums werden von den jeweiligen Gruppen und Gremien bestimmt. Ebenso werden Stellvertreter/innen bestimmt, die sie vertreten können.

(3) Das Leitungsgremium trifft alle Entscheidungen, die über die Kompetenz einer einzelnen Arbeitsgruppe hinausgehen, wenn dort keine Entscheidung getroffen wurde oder eine Koordination verschiedener Arbeitsgruppen nötig ist. Jedes Vorstandsmitglied hat ein Vetorecht bei allen Entscheidungen. Weitere Aufgaben und Verantwortlichkeiten finden sich im Selbstverwaltungsschema.

(4) Das Leitungsgremium übernimmt bei personellen Angelegenheiten, die Vorstandsmitglieder betreffen, die Arbeitgeberfunktion. Soweit hauptamtliche oder teilhauptamtliche Vorstandsmitglieder bestellt werden, schließt das Leitungsgremium die Verträge mit diesen ab. Dabei sind die betroffenen Vorstandsmitglieder nicht stimmberechtigt.

(5) Das Leitungsgremium kann bei Bedarf Arbeitsgruppen bestellen und mit Aufgaben, Entscheidungskompetenzen und Finanzmitteln ausstatten.

(6) Das Leitungsgremium kann von Organen und einzelnen Mitgliedern in Konfliktfällen mit dem Ziel einer Streitschlichtung angerufen werden. Es kann nach seinem Ermessen geeignete Mediatorinnen oder Mediatoren hinzuziehen oder den Streitparteien eine externe Mediation empfehlen.

(7) Im Falle personeller Schwierigkeiten innerhalb der Teams in Schule und Kindergarten wird das Leitungsgremium zur Konfliktlösung hinzugezogen. Dabei kann das Leitungsgremium den Entscheidungsprozess an Personen delegieren, die nicht durch Zusammenarbeit, Partnerschaft oder ähnliche Beziehungen mit der betreffenden Person verbunden sein dürfen. Das Leitungsgremium entscheidet auch über mögliche Kündigungen.

(8) Mitglieder des Leitungsgremiums haften nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

§ 12 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist das verfassungsgebende Organ des Vereins.

(2) Sie ist mindestens einmal jährlich durch den Vorstand einzuberufen.

(3) Die Mitgliederversammlung ist zusätzlich einzuberufen, wenn mindestens ein Drittel der Vereinsmitglieder dies durch einen schriftlich begründeten Antrag vom Vorstand verlangt.
In diesem Fall hat der Vorstand die Einberufung unverzüglich innerhalb von sechs Wochen nach Antragstellung zu bewirken.

a) Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt postalisch oder mit elektronischer Post unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen. Ihr muss die Tagesordnung beigefügt sein.

b) Bei einer Vorstandwahl erfolgt 5 Wochen vor der Mitgliederversammlung eine schriftliche Mitteilung an alle aktiven Mitglieder des Vereins, sich mit einer Frist von 14 Tagen an das Leitungsgremium zu wenden, falls Interesse an der Aufstellung für die Vorstandswahl besteht. Die Liste der Vorstandskandidatinnen/ -kandidaten und die Tagesordnungspunkte werden unter Einhaltung einer Frist von 2 Wochen in der Einladung zur Mitgliederversammlung bekannt gegeben.

(4) Beschlussfähig ist jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung.

(5) Die Beschlussfassung erfolgt durch Handzeichen, auf Antrag von einer/einem der Stimmberechtigten jedoch in schriftlicher und geheimer Abstimmung.

(6) Darüber hinaus sind der Mitgliederversammlung folgende Aufgaben ausdrücklich vorbehalten:

a) Die Beschlussfassung über Richtlinien und verbindliche Weisungen für die Arbeit des Vorstandes.

b) Wahl von zwei Rechnungsprüfern/Rechnungsprüferinnen, die dem Vorstand nicht angehören dürfen, jeweils für das kommende Geschäftsjahr

c) Beschlussfassung über die Höhe der Mitgliederbeitrage und der Benutzungsgebühren

d) Beschlussfassung über die Höhe der Erstattung für nicht geleistete Elternarbeit

(7) Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Für einen satzungsändernden Beschluss ist eine 3/4 Mehrheit der Anwesenden erforderlich.

(8) Im Wahlverfahren stehen alle Kandidatinnen oder Kandidaten auf einem Wahlzettel. Hinter jedem Namen darf ein Kreuz als Zustimmung gemacht werden. Nur Kandidatinnen oder Kandidaten mit mehr als 50% Zustimmung aller anwesenden Vereinsmitglieder sind gewählt. Bekommen mehr Kandidatinnen oder Kandidaten die erforderliche Mehrheit als es Plätze im Gremium gibt, so gelten die Kandidatinnen oder Kandidaten in der Reihenfolge der abgegebenen Stimmen als gewählt. Bei Stimmengleichheit und Überschreiten der satzungsgemäßen Größe des Vorstands, wird eine Stichwahl durchgeführt.

(9) Zu den hauptsächlichen Aufgaben der Mitgliederversammlung gehören:

a) Wahl und Entlastung des Vorstandes
b) Beschlussfassung über den Vereinshaushalt, über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins.
c) Beurkundung der Versammlungsbeschlüsse:

a. Über die in der Versammlung gefassten Beschlüsse ist eine Niederschrift aufzunehmen.
b. Die Niederschrift ist von dem Protokollführer/der Protokollführerin und von dem Vorsitzenden/der Vorsitzenden der Versammlung zu unterzeichnen. Wenn mehrere Vorsitzende tätig waren, unterzeichnet der letzte Versammlungsleiter / die letzte Versammlungsleiterin die gesamte Niederschrift.
c. Jedes Vereinsmitglied ist jederzeit berechtigt, die Niederschrift einzusehen.
Einwande gegen die Richtigkeit des Protokolls können aber nur innerhalb eines Monats nach der vollständigen Unterzeichnung des Protokolls geltend gemacht werden.
d. Selbstverwaltungsschemata und pädagogische Konzepte der Vereinseinrichtungen sind Anlagen dieser Satzung.

d) Satzungsänderungen

Antrage auf Satzungsänderungen sind schriftlich zu begründen und an den Vorstand zu richten. Der Vorstand hat sowohl diese als auch eventuelle eigene Antrage auf Satzungsänderung mindestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung den Mitgliedern schriftlich mitzuteilen. Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von ¾ der in der Mitgliederversammlung abgegebenen Stimmen.

§ 13 Schulkonferenz
(1) Die Schulkonferenz ist das pädagogische und organisatorische Herz der Schule. Sie besteht aus Mitgliedern des Teams, der Elternvertretung und des Vorstands. Die Teilnahme einer Schülervertretung bei der Schulkonferenz ist geplant, sobald sich die Schülerinnen und Schüler entsprechend organisieren.

(2) Insbesondere bestimmt die Schulkonferenz die personelle Zusammensetzung des Schulteams mit Ausnahme von Kündigungen. Weitere Aufgaben und Verantwortlichkeiten der Schulkonferenz finden sich im Selbstverwaltungsschema des Vereins.
(3) Mitglieder der Schulkonferenz haften nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

§ 14 Kindergartenkonferenz
(1) Die Kindergartenkonferenz ist das pädagogische und organisatorische Herz des Kindergartens. Sie besteht aus Mitgliedern des Teams, der Elterndelegierten und des Vorstands.
(2) Insbesondere bestimmt die Kindergartenkonferenz die personelle Zusammensetzung des Kindergartenteams mit Ausnahme von Kündigungen. Weitere Aufgaben und Verantwortlichkeiten der Kindergartenkonferenz finden sich im Selbstverwaltungsschema des Vereins.
(3) Mitglieder der Kindergartenkonferenz haften nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

§ 15 Auflösung des Vereins und Anfallberechtigung

(1) Der Verein kann von der Mitgliederversammlung mit satzungsändernder Mehrheit aufgelöst werden.
(2) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an den Bundesverband der Freien Alternativschulen in der BRD e.V. zwecks Bildung und Erziehung der unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

Die vorstehende Satzung wurde in der Gründungsversammlung vom 25.09.2016, in Schneverdingen errichtet.

Hier können Sie die Satzung als PDF herunterladen: Download